Am Freitag bewies eine Veranstaltung im Fleester Hoff in Fleestedt, dass Politik alles andere als langweilig sein kann. Unternehmen aus dem Landkreis Harburg sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich mit Bernd Lange, ihrem Europaabgeordneten und Kandidaten zur Europawahl, um die drängendsten Fragen rund um das EU-Lieferkettengesetz zu erörtern.

Von Menschenrechten bis Umweltschutz: Die Diskussion war breit gefächert und nahm wichtige Themen in den Fokus. Wie können wir sicherstellen, dass unsere Lieferketten fair und nachhaltig sind? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um Missstände zu verhindern und zu beheben? Diese und weitere Fragen wurden lebhaft debattiert.

Doch es ging nicht nur um die Aufdeckung von Problemen, sondern vor allem auch um die Erarbeitung von Lösungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen über die Chancen und Herausforderungen, die sich ihnen stellen. Denn Veränderung beginnt bekanntlich mit Diskussionen und Engagement.

Die Interaktion war rege, und auch die Zuschauer hatten die Möglichkeit, ihre Meinungen und Ansichten zu dem wichtigen Thema einzubringen. Fragen wie die Bedeutung von Sorgfaltspflichten für Unternehmen, die Rückverfolgbarkeit von Teilen für Elektroautos oder die Auswirkungen eines Lieferkettengesetzes auf Produktionskosten und den Standort Deutschland wurden diskutiert und beleuchtet.

Die Diskussionsteilnehmer, darunter Unternehmerinnen und Unternehmer, brachten wertvolle Anregungen für die Umsetzung des Gesetzes in Unternehmen ein. Dabei betonten sie auch die Wichtigkeit der Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards.

Diese lebhafte Diskussion verdeutlichte, dass das EU-Lieferkettengesetz ein Thema von großer Bedeutung ist, das nicht nur Politiker und Unternehmen betrifft, sondern die gesamte Gesellschaft. Es zeigt sich, dass durch gemeinsame Diskussionen und Engagement positive Veränderungen bewirkt werden können.

(Autor: Frithjof Brandt)